16.01.2026
Im Rahmen des Projekts Temicare 2.0 haben bereits fast 20 Praktika in polnischen und deutschen medizinischen Universitäten und Kliniken mit kinderonkologischen Abteilungen stattgefunden. Die jüngste Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Beobachtung der Arbeit von Kollegen war ein Praktikum, das von der Medizinischen Universität Danzig und dem Universitätsklinikum in Danzig organisiert wurde.
Agnieszka Marciniak und Anna Górnik, Ärztinnen der Abteilung für Nuklearmedizin am Klinischen Universitätskrankenhaus Nr. 1 der Pommerschen Medizinischen Universität in Stettin, berichteten über ihre Erfahrungen während ihres Aufenthalts in Danzig. Ihr Besuch begann in der Abteilung für Pädiatrie, Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums.
- Wir wurden von dem Team sehr herzlich empfangen. Die Ärzte der Klinik führten uns durch die Abteilung und erzählten uns von ihrer täglichen Arbeit als pädiatrische Onkologen. Wir sprachen auch über die Rolle der MIBG-Szintigraphie bei der Diagnose und Überwachung von Patienten mit Neuroblastom und die damit verbundene Zusammenarbeit mit der Abteilung für Nuklearmedizin der UCK", sagt Dr. Agnieszka Marciniak und fügt hinzu, dass sie und Dr. Anna Górnik ebenfalls die Abteilung besuchten: -„Dort haben wir zunächst die Arbeitsorganisation und die Art der durchgeführten Untersuchungen kennengelernt. Wir hatten die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, und hörten uns mit Interesse die Lösungen an, die in der Station eingeführt wurden und die uns inspirierten.
- Dank der Freundlichkeit der Ärzte der UCK-Abteilung für Nuklearmedizin, die uns ihre Zeit gewidmet haben, hatten wir auch die Möglichkeit, unsere Kenntnisse im Bereich der Hirnszintigraphie-Untersuchungen und am zweiten Tag im Bereich der PET/CT-Untersuchungen zu vertiefen, was im Zusammenhang mit der geplanten Eröffnung eines PET/CT-Labors in unserem Krankenhaus eine wertvolle Erfahrung für uns war“,- sagt Dr. Anna Górnik.
Die Temicare 2.0-Projektpartner nutzten den Aufenthalt in Danzig auch, um gemeinsam die weitere Arbeit an einer gemeinsamen wissenschaftlichen Publikation im Bereich der Nuklearmedizin zu planen, die auf Basis der Daten der beteiligten Zentren aus Greifswald, Stettin, Krakau und Danzig erstellt werden soll. Nach Meinung der Teilnehmer ermöglichte das Treffen an der Küste eine Vertiefung der Kenntnisse und eine engere Zusammenarbeit zwischen Ärzten und medizinischem Personal.
Foto: Agnieszka Marciniak, Anna Górnik und Dr. Grzegorz Romanowicz, Leiter der Abteilung für Nuklearmedizin der UCK